Paprika anziehen im Februar

Lang­sam könn­te die Gar­ten­sai­son wie­der anfan­gen, oder? Um den kal­ten Monat rum­zu­krie­gen heißt es: Papri­ka anzie­hen im Febru­ar!“ Wie wir vor­ge­hen und was wir uns im Lau­fe der Jah­re ange­schafft haben, erfahrt ihr in die­sem Artikel.

Kleine Pflanzen kommen gerade frisch aus der Erde.

Material für die Anzucht

Ich habe euch in der Lis­te die Pro­duk­te ver­linkt die wir benutzen.

Paprika anziehen

Kom­men wir erst­mal zu den Samen. Am bes­ten ist natür­lich samen­fes­tes Saat­gut, zum Bei­spiel von Bin­gen­hei­mer. Häu­fig bekommt ihr auch Saa­ten von Nach­barn oder Bekannten.

Es hat sich gezeigt, dass die Samen bes­ser kei­men, wenn sie vor der Aus­saat für 24 (bis 32) Stun­den in war­mes Was­ser gege­ben wer­den. Ich stel­le mir dazu ein­fach eine Erin­ne­rung im Han­dy, damit ich nicht ver­ges­se, sie wie­der rauszuholen. 

Zur Aus­saat­er­de: Mei­ner Mei­nung nach lohnt es sich hier nicht, Geld zu spa­ren. Sowohl mit „nor­ma­ler“ Blu­men­er­de als auch mit bil­li­ger Aus­saat­er­de habe ich schlech­te Erfah­rung gemacht. Mit einem 5‑Ki­lo-Sack kommt man ja auch schon recht weit. Und über eine Trau­er­mü­cken­in­va­si­on freut sich nie­mand. Und über Papri­ka­pf­länz­chen, die dünn und küm­mer­lich sind auch nicht. Kau­fe also ordent­li­che Aus­saat­er­de. Du tust dir einen Gefal­len, versprochen.

Die vor­ge­quell­ten Samen kom­men nun zu dritt in ein Töpf­chen auf die Erde und wer­den dann dünn mit Erde bedeckt. Papri­ka ist ein Dun­kel­kei­mer, du darfst die Samen also nicht mehr sehen. In der Hei­mat der Papri­ka ist es wär­mer als bei uns. Dar­aus las­sen sich Regeln für die Anzucht, Pfle­ge und Lage­rung ablei­ten. Zum Kei­men brau­chen die Samen Dun­kel­heit (haben wir durch die Erde erreicht), Feuch­tig­keit (gewähr­leis­test du durch Feucht­hal­ten der Erde) und Wär­me. Die Wär­me ist zum Kei­men von beson­de­rer Bedeu­tung. Eine Heiz­mat­te hält 25° Grad und ist damit per­fekt geeignet. 

Man könn­te die Töpf­chen natür­lich auch auf die Hei­zung stel­len. Aber: Ers­tens ist dort wenig Platz, zwei­tens ist dort die Tem­pe­ra­tur nicht kon­stant. Für die Kei­mung ist der Fak­tor Licht nicht wich­tig, ihr braucht also erst­mal nicht auf eine aus­rei­chen­de Belich­tung zu ach­ten. Die­ser Fak­tor kommt hin­zu, wenn die Pflänz­chen zu kei­men beginnen.

Die Kei­mung dau­ert bei uns 8–14 Tage. Trotz Heiz­mat­te las­sen unse­re Pflänz­chen immer län­ger auf sich war­ten, als im Inter­net ange­ge­ben. Fünf Tage haben wir jeden­falls noch nie geschafft, aber: Was lan­ge währt, wird end­lich gut 😉.

Paprika anziehen, die ersten Pflänzchen kommen aus der Erde.
Nach 10 Tagen war es end­lich so weit: Die ers­ten Pari­ka pflänz­chen kom­men aus der Erde (sie­he Pfeile).

Wie es mit den Papri­kas wei­ter­geht, erfahrt ihr im nächs­ten Tipp des Monats.

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